Anpfiff 2627 – Folge 4: Die D-Jugend
Zwischenbilanz zur Vorbereitung aus der D-Jugend: Es läuft richtig gut.
Die D1 war am Wochenende beim VitoCup in Remagen und hat den Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Turniersieg, zum zweiten Mal in Folge. Das ist schön für die Vitrine und noch schöner für die Stimmung – nach so einem Tag geht keiner unzufrieden ins Auto.
Die D2 hatte parallel ein Testspiel gegen die SG 99 Andernach und setzte sich mit 4:2 durch.
Dabei war die Vorbereitung alles andere als einfach. Bis heute stand zu keinem Zeitpunkt der komplette Kader gemeinsam auf dem Platz – Urlaub, Ferien, jede Woche eine andere Zusammensetzung. Trainingsformen, die man mit einer festen Gruppe über Wochen aufbaut, waren so schlicht nicht möglich. Umso mehr sagt es aus, dass die Ansätze trotzdem stimmen: Die Grundideen sind erkennbar, die Jungs setzen sie um, und das teilweise mit halben Mannschaften und wechselnden Partnern. Wenn das schon unter diesen Bedingungen funktioniert, ist die Richtung die richtige.
Wichtiger als beide Ergebnisse ist ohnehin das, was die Trainer daraus mitnehmen. Es waren die ersten Spiele gegen Gegner, die sich einschätzen lassen, und damit die erste brauchbare Standortbestimmung. An so einem Turniertag sieht man, wer Verantwortung übernimmt, wenn es eng wird, wer nach einem Rückstand noch spielt, wer auf welcher Position tatsächlich am besten zurechtkommt. Genau diese Fragen standen an.
Der ABC geht mit drei D-Jugenden in die Saison: D1 in der Rheinlandliga, D2 in der Bezirksliga, D3 in der Kreisoberliga. An der Linie stehen bei der D1 Thomas Lorenz und Co-Trainer Luke Tempel, bei der D2 Jim Krasniqi und Co-Trainer Sascha Brix, bei der D3 Dennis Preußner gemeinsam mit Co-Trainerin Sarah Preußner. Dazu kommen Sascha Brix als Athletiktrainer für D1 und D2 sowie Michael Wein, der bei allen drei Teams mit den Torhütern arbeitet – ein Standard, den in dieser Altersklasse nicht viele Vereine halten.
Die Kader stehen noch nicht endgültig fest, und das ist Absicht. Trainiert wird über die Teams hinweg, geschaut wird auf jeden Einzelnen. Wer in der D2 vierzig Minuten spielt und das Spiel mitbestimmt, lernt mehr als jemand, der in der D1 auf der Bank sitzt – und wer bereit ist für eine Stufe höher, geht eine Stufe höher. Das entscheidet sich bis zum Ligastart auf dem Platz, nicht am Schreibtisch.
Ansonsten: Die Trainingsbeteiligung zieht jetzt spürbar an, die Neuzugänge sind angekommen, kein nennenswertes Verletzungspech. Bis zum Ligastart am 22. August bleibt Zeit für den Rest – und endlich auch die Gelegenheit, mal komplett zu trainieren.
Nächstes Wochenende startet die D2 in den Pokal und die D1 testet am Samstag zu Hause gegen den VfL Oberbieber und ist am Sonntag zu Gast in Hennef beim Leistungsvergleich.
Die genauen Daten können auf der Homepage des AhrweilerBC.com nachgeschaut werden. Zuschauer sind bei allen drei Teams gern gesehen. Einfach vorbeikommen.
zusammen.immer.abc.
