++ UNGESCHLAGEN BLEIBEN! ABC VOR KNIFFLIGER AUSWÄRTS-AUFGABE
Vorschau: SV Laubach vs. Ahrweiler BC
Am Sonntag steht für den Ahrweiler BC der 28. Spieltag der Rheinlandliga an – und damit eine Auswärtsaufgabe, die es in sich hat. Der Ligaprimus gastiert beim Tabellenzehnten SV Laubach. Die Rollen scheinen auf den ersten Blick klar verteilt, doch ein genauerer Blick auf die Formkurve relativiert diese Einschätzung deutlich.
Das Team von Tobias Jacobs präsentiert sich im Kalenderjahr 2026 als eines der konstantesten der Liga. Sechs Siege und zwei Remis aus der Rückserie sprechen eine eindeutige Sprache – nur der ABC selbst konnte in diesem Zeitraum noch mehr Punkte einfahren. Zahlen, die unterstreichen: Diese Partie wird kein Selbstläufer.
Laubach überzeugt insbesondere auf eigenem Platz mit einer klar erkennbaren Spielidee, hoher Intensität und strukturiertem Auftreten. Entsprechend fordert das Trainerduo des ABC maximale Konzentration und Einsatzbereitschaft.
„Laubach demonstriert aktuell, wie stabil und klar sie auftreten – gerade zuhause. Wir wissen, was auf uns zukommt. Dennoch glauben wir an unsere Qualität und sind überzeugt, dass wir unsere Serie fortsetzen können“, betont Markus Pazurek im Vorfeld der Begegnung.
Personell muss der ABC weiterhin auf mehrere Akteure verzichten. Nam-Ju Lee wird verletzungsbedingt bis Saisonende fehlen, zudem steht Danny Werner krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Auch Redon Thaqi wird noch nicht aktiv eingreifen können. Immerhin gibt es bei ihm positive Nachrichten: Nach seinem Krankenhausaufenthalt wurde er im Laufe der Woche entlassen und wird zeitnah schrittweise ins Training zurückkehren.
KLARE BOTSCHAFT AN DIE MANNSCHAFT
Jetzt gilt es, noch einmal alles zu bündeln. Die Ausgangslage ist stark, die Serie beeindruckend – doch genau in solchen Phasen entscheidet sich, ob ein Team den nächsten Schritt gehen kann.
Geht raus, übernehmt Verantwortung, spielt mit Mut und maximaler Überzeugung. Jeder Zweikampf, jeder Laufweg, jede Aktion zählt. Bleibt klar im Kopf, kompromisslos in den Aktionen und geschlossen als Einheit.
Die Qualität ist da. Die Form ist da. Jetzt geht es darum, sie auch am Sonntag wieder auf den Platz zu bringen.
