++ TUS KOBLENZ ZEIGT SICH GNADENLOS EFFEKTIV ++
Es sollte nicht sein. Der Ahrweiler BC verlor das Viertelfinalspiel des Rheinlandpokals am Mittwochabend gegen TuS Koblenz mit 0:3 (0:2), machte dabei über weite Strecken der Partie vor knapp 1300 Zuschauern aber ein gutes Spiel – phasenweise sogar auf Augenhöhe.
Am Ende der Partie musste man sich auf Seiten des Ahrweiler BC eingestehen, dass die Gäste vom Deutschen Eck dann doch zumindest eine Klasse besser waren. Und das ausgerechnet bei der im Fußball nicht unwesentlichen Disziplin Chancenverwertung. Besonders im ersten Durchgang ergaben sich alleine für ABC-Torjäger Almir Porca drei große Tormöglichkeiten: zweimal zum Führungstreffer und einmal zum Anschlusstreffer. In der zwölften Spielminute fehlte nicht viel zur Führung des ABC. Der Führende der Torschützenliste der Rheinlandliga köpfte den Ball an den Querbalken des Gästegehäuses.
Die Mannschaft von TuS-Cheftrainer Michael Stahl präsentierte sich als die effektivere Equipe. Nach 19 Minuten zündete der wieselflinke Masahiro Fujiwara auf der rechten Angriffsseite den Turbo und bediente Igor Blagojevic, der mittig aus der Nahdistanz zum 0:1 traf. Wenige Minuten vor dem Seitenwechsel zeigte Blau-Schwarz, dass sie es auch über links können: Lukas Tuscherers Flanke nutzte Denys Vyrvych per Kopfball, um die Führung auf 0:2 (43.) auszubauen. Schon mehr als nur ein Halbzeitstand.
Bei den Zuschauern wurden Erinnerungen aus dem Mai im letzten Jahr herausgekramt. Damals lag der ABC ebenfalls mit 0:2 in Rückstand, ebenfalls gegen einen Gast aus Koblenz – den Cosmonauten. Doch alles Schwelgen in der Vergangenheit war umsonst. Die Mannschaft von Markus Pazurek und Maximilian Fichtl tat sich nach dem Seitenwechsel schwer, ins Offensivspiel zu kommen. Lediglich durch einen Freistoß, getreten von Pazurek, kam Gefahr auf. Tuscherer markierte mit dem Treffer zum 0:3 (78.) den Endstand in einer Partie, deren Ergebnis klarer war als der Endstand vermuten lässt.
Der TuS wünschen wir für den weiteren Wettbewerb viel Glück und Erfolg.
Für Pazurek/Fichtl ist der Pokal nun Geschichte, und der Blick geht in Richtung des nächsten Punktspiels gegen Eintracht Mendig (Anstoß im Apollinarisstadion ist am Sonntag um 14:30 Uhr): „Dort müssen wir wieder abliefern, das ist unser tägliches Brot. Wir alle haben ein gemeinsames Ziel!“
