Mal nachgefragt

Interview mit unseren Nachwuchsspielern

NOAH BRAUN / B II – JUNIOREN

Über zwei Monate konnte Fußball nur im Garten oder an der Playstation gespielt werden. Wie ging es unseren Nachwuchsspielern, die bedingt durch die Coronapandemie kaum aus den eigenen vier Wänden hinauskamen und reale soziale Kontakte auf ein Minimum herunterschrauben mussten.

Bis zuletzt keine Schule, kein Fußball keine Treffs mit der Clique – was hast du am meisten vermisst?

Noah Braun:

Das Fußballspielen. Nicht nur im Verein, sondern auch im privaten Bereich. Wir haben direkt neben unserem Haus einen Bolzplatz, welchen mein Bruder und ich vor Corona täglich benutzt haben. Wir durften ihn nur aus dem Fenster heraus sehen. Für mich war es schlimm, nicht rauszugehen und kein Fußball spielen zu können.

Behördliche Auflagen, geschlossene Spotstätten und Kontaktverbote engten den Sport sehr stark ein. Wie hast du dich bisher fit gehalten?

Noah Braun:

Ich laufe regelmäßig durch die Felder in der Nähe, in Remagen auf dem Reisberg oder von Gimmigen bis zur Erich-Kästner-Schule an der Ahr entlang. Zusätzlich fahre ich verschiedene Touren mit dem Fahrrad. Zwischendurch mache ich in unserem Fitnessraum auch noch Übungen. Zusammen mit meinem Bruder fällt es mir da nicht schwer, mich dafür zu motivieren.

Wie sieht es bei dir und deinem Freundeskreis allgemein mit dem Verständnis für die Coronamaßnahmen aus?

Noah Braun:

Ich finde meine Freunde haben insgesamt ein großes Verständnis für die Coronamaßnahmen. Auch wenn durch die Tatsache, dass wir uns nicht treffen konnten, uns das immer schwerer fiel. Insgesamt hätte ich schon wirklich gerne wieder meinen alten Tagesrhythmus zurück.

Findest du den Saisonabbruch, so wie er jetzt durch den Fußballverband Rheinland durchgeführt worden ist, als eine gute Lösung, oder hättest du die Spielzeit lieber beendet, unter Umständen sogar erst im kommenden Jahr?

Noah Braun:

Das die Saison jetzt so endete, hat auch etwas für sich. Denn dadurch kann bspw. die B1 nicht absteigen. Vielleicht bekomme ich dann ja auch mal eine Chance in der Rheinlandliga zu spielen.

Wieviel Bock hast du wieder auf den Platz zurückzukehren, auch wenn es vorerst nur eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten geben wird?

Noah Braun:

Fußballspielen ist für mich alles. Ich freue mich, dass es jetzt so langsam Lockerungen bei den Coronaverboten gibt, und man im Fernsehen auch wieder die Bundesliga verfolgen kann. Es ist schön, dass unser Training bald wieder beginnt. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich jetzt so richtig „Bock“ habe. Alles ist besser als zuhause rumzuhocken.

 

 

 

 

 

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