SENIOREN-RHEINLANDLIGA / 9. SPIELTAG

GEGNERVORSTELLUNG: Sportfreunde Eisbachtal

Am morgigen Sonntag, den 23.09.2018, tritt der Ahrweiler BC gegen die punktgleichen und auf dem dritten Tabellenrang liegenden Sportfreunde aus Eisbachtal an. Der Traditionsverein aus dem Westerwald gehört seit der Jahrtausendwende, inkl. kurzer Intermezzi in der Bezirks- und Oberliga, fast zum Inventar der Rheinlandliga. Aber auch schon zuvor gehörte Eisbachtal zu den größten, erfolgreichsten und namhaftesten Klubs  des Rheinlandes. Auch im Nachwuchsbereich genießen die Westerwälder einen hervorragenden Ruf, wie nur wenige andere Klubs und dem Dach des FV Rheinland. Nach Abschluss der letzten beiden Spielzeiten scheiterten die Sportfreunde jeweils nur knapp als Tabellenzweiter in Qualifikationsrunde zur Oberliga und mussten jeweils den Südwestvertretern Idar-Oberstein und Bingen den Vortritt lassen.

Aktuell ist die Mannschaft von Trainer Marco Reifenscheidt suboptimal in die Saison gestartet. Direkt am ersten Spieltag gab es eine 1:2-Heimniederlage im Derby gegen Aufsteiger Spvgg EGC Wirges. Jedoch eilte das Team danach in Meisterschaft von Sieg zu Sieg und wusste dabei zumeist offensiv wie defensiv zu überzeugen. Gegen TuS Mayen, als man bereits nach wenigen Minuten mit 0:2 im Rückstand, lag hat die Mannschaft beim 3:2-Sieg ihre ganze Klasse bewiesen. Neben einer zumeist sehr aufmerksamen und stabilen Abwehr gibt es im Mittelfeld in der Rheinlandliga kein besseres Duo als Maximilian Hannapel und Kapitän Max Olbrich. Die Tore verteilen sich auf viele Spieler. Auch das macht Eisbachtal so gefährlich und nur schwer ausrechenbar. Die meisten Treffer hat Steffen Meuer erzielt. Ein steter Unruheherd ist Lukas Reitz, der die Qualität besitzt jede Abwehrreihe zu zerpflücken.

Der ABC dürfte erstmals als klarer Außenseiter in eine Partie der Saison 2018/2019 gehen. Anders als bei Ikarus, der bei seinem Höhenflug einen Totalabsturz erlebte, wurden dem Team von Jonny Susa bei den beiden Niederlagen gegen Mayen und Koblenz die Flügel vorerst nur gestutzt. Es bleibt aber die Erkenntnis, dass es gegen die Spitzenteams noch nicht reicht. Neben einer sichtbar verunsicherten Offensive muss die Mannschaft aktuell auch verletzungsbedingte Ausfälle hinnehmen, die scheinbar nicht adäquat zu ersetzen sind. Zuletzt erwischte es im Pokalspiel gegen TuS Koblenz Sebastian Sonntag, der noch heute einen Termin beim Physiotherapeuten wahrnimmt, um ggf. doch auflaufen zu können. Ein Punktgewinn käme in der aktuellen Situation einem Sieg gleich.

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