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„Eine schlechte Phase und man ist raus“

Fünf Fragen zum Pflichtspielauftakt der A-Junioren an Chef-Coach Thomas Meyer.

Am Samstag starten die A-Junioren mit der Auswärtspartie bei TuS Kirchberg (Anstoß 14.00 h) in das Pflichtspieljahr 2018 und sind somit auch das erste ABC-Team, welches im neuen Jahr den Punktspielbetrieb aufnimmt. Nach zehn von insgesamt 22 zu spielenden Partien liegt die Mannschaft von Thomas Meyer auf dem zweiten Platz der Bezirksliga, könnte aber mit einem „Dreier“ den bisherigen Tabellenführer JFV Zissen mit einem Punkt Vorsprung überholen.

Am Samstag geht es, vorausgesetzt die Witterungsbedingungen spielen mit, endlich wieder um Punkte. Wie lief die Vorbereitung?

Thomas Meyer: Durchwachsen. Einer geringen Beteiligung stehen sehr gute Trainingsleistungen gegenüber. Die Qualität stimmt, die Quantität nicht.

Sind alle Jungs einsatzfähig?

Thomas Meyer: Nein. Minwegen und Strauß liegen noch flach und Jüngling hat Probleme mit der Achillessehne. Es sieht momentan so aus, als müssten wir diese drei exzellenten Spieler ersetzen.

Der Gegner TuS Kirchberg, gegen den noch das Hin- und Rückspiel auszutragen ist, steht zwar auf dem ersten Abstiegsplatz, könnte aber mit einem Sieg die Punktelücke zum Mittelfeld schließen. Wie bewertest Du die Aufgabe die sich im ersten Pflichtspiel stellt und wie ist der Gegner einzuschätzen?

Thomas Meyer: Die Tabelle ist völlig irrelevant. Kirchbergs Ergebnisse gegen Walporzheim, Mülheim-Kärlich und Mayen zeigen, dass die Mannschaft großes Potenzial besitzt. Unsere Ergebnisse gegen Immendorf und Düngenheim zeigen, dass wir auch anders können. Es wird eine schwere Aufgabe, dessen sind wir uns bewusst.

Im Verlauf der Hinrunde hat sich ein Dreikampf zwischen dem ABC, Zissen und Walporzheim um den Aufstieg in die Rheinlandliga herauskristallisiert. Rechnest Du damit, dass das so bis zum Ende der Saison bleibt?

Thomas Meyer: Ich rechne damit, dass Vallendar und Mayen auch ein Wörtchen mitreden werden. Es wird interessant zu sehen, wer den längeren Atem hat. Eine schlechte Phase und man ist raus aus dem Aufstiegsrennen – das gilt für jede Mannschaft.

Wäre nach der guten Hinrunde (8 Siege, 1 Remis, 1 Niederlage) alles andere als der Aufstieg ein Desaster?

Thomas Meyer: Himmel – Nein! Wir stehen aktuell ja nicht mal auf einem Aufstiegsplatz. Angesichts der Tatsache, dass wir viele Jungs aus dem jüngeren Jahrgang haben, ist diese Chance umso überraschender! Ich würde mich allerdings für die Mannschaft freuen, wenn sich selbst für den hohen Aufwand belohnen würde. Die Männer trainieren dreimal die Woche und investieren viel Zeit in ihr Hobby trotz Ausbildung, Nebenjob und Abitur. Wir tun gut daran, uns nicht zusätzlichem Druck auszusetzen!