Zweite Testspiel-niederlage – A-Junioren unterliegen Vulkanland-Berndorf mit 1:4

BAD NEUENAHR / AHRWEILER – Bereits zum vierten Mal in Folge musste der älteste Nachwuchs des Ahrweiler BC den Platz als das unterlegene Team verlassen. Im zweiten Leistungstest für die Restrunde der Bezirksliga unterlagen die Jung-ABCler am Samstag auf dem Kunstrasenplatz in Bad Neuenahr dem Tabellenfünften der Rheinlandliga, JSG Vulkanland-Berndorf, mit 1:4 (0:2).

Bis auf wenige Ausnahmen startete der ABC mit dem Gerippe der nominell stärksten Startelf in das zweite Testspiel der aktuellen Winterpause. Aber auch diesmal offenbarte die Mannschaft von Chefcoach Thomas Meyer Probleme in der Defensive. Zu häufig waren die zum Teil sehr hoch aufgerückten Defensivspieler nur zweiter  Sieger im Sprintduell mit den gegnerischen Angreifern. In den letzten beiden Testspielen, dem Achtelfinalspiel im Rheinlandpokal gegen die SG 99 Andernach und dem letzten Ligaspiel gegen Immendorf kassierten die A-Junioren insgesamt zwölf Gegentore. Gerade in der ersten Halbzeit spielte den Gästen, die als ein verdienter Sieger die Partie beendeten,  auch eine schlechte Chancenverwertung des ABC maßgeblich in die Hände.

Die Jugendspielgemeinschaft, die nach 45 Minuten durch zwei Tore in der 15. Und 25. Minute mit 2:0 führte, legte nur kurz nach der Pause zum 3:0 (52.) nach. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:3 in der 73. Minute durch Buba Taal, ließ das 1:4 (79.) im Lager des ABC  jegliche Hoffnung auf ein Comeback in diesem Spiel auf den Nullpunkt sinken.

Während es in der Defensive noch einer Steigerung der aktuellen Leistung bedarf, sollten die auffallend vielen „Fahrkarten“ aus der Partie gegen Vulkanland einer suboptimalen Tagesform zugerechnet werden. Positiv gilt es so manche Spielpassagen zu bewerten, in der das Spielgerät sehr gut durch die eigenen und auch gegnerischen Reihen lief. Am 07. Februar empfangen die A-Junioren des Ahrweiler BC das Rheinlandligateam der SG 2000 Mülheim-Kärlich zum nächsten Leistungstest.

Gar nicht so unzufrieden gab sich Thomas Meyer, der die Partie wie folgt resümierte: „Unsere Spielanlage war sehr gut. Mit der neuformierten Viererkette war zu erwarten, dass wir gegen so einen guten Gegner Gegentreffer kassieren würden. Ansonsten haben wir sehr viel Gutes gesehen und sind zufrieden. Ein besonderes Lob gilt Herolind Agushi und Djim Vangu, die beide nahezu fehlerlos gespielt haben“.

Es spielten:

Felix Witthaus, Maximilian Münch, Matthias Hupperich, Steffen Thelen, Julian Kusniesz, Lukas Minwegen, Herolind Agushi, Mussa Mumini, Vinzenz Schneider, Joud Adaif, Michel Strauß, Malick Badji, Buba Taal, Djim Lumu Vangu, Kemoko Diallo

Foto:

Sommerzugang Matthias Hupperich, der fast die gesamte Vorrunde verletzungsbedingt aussetzen musste, ist sehr zum Wohlgefallen des Coach-Teams wieder am Ball.

 

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