Jugend forscht – Auch in der Rheinlandliga

Schon zum Ende des ersten Quartals liefen die ersten Gespräche zwischen Abteilungsleiter Lukas Röhle sowie Chefcoach Jonny Susa mit den Spielern der ersten Mannschaft und den A-Junioren und es kam fast mit allen Akteuren schnell zu einer ligaunabhängigen Einigung. Auch ein Quartett mit jungen, hoffnungsvollen und talentierten Akteuren bleibt dem ABC für die kommende Spielzeit treu, bzw. stößt von den A-Junioren zur ersten Mannschaft hoch.

Niklas Röder (18), der in der Winterpause von den A-Junioren der TuS Koblenz zum ABC kam, kann seine Stärken wie Zweikampf und Kopfbälle am effektivsten als Innenverteidiger einsetzen, jedoch kann er auch auf der Außenposition eingesetzt werden. Selbst die Besetzung  der Sechser-Position dürfte dem am Ball sicheren und von TuS Koblenz gut ausgebildeten  Hünen keinen Angstschweiß auf die Stirn treiben. Röder, der mit seinen Einsätzen bei den A-Junioren aktiv an zwei Rheinlandaufstiegen beteiligt war und auch bei beiden Mannschaften als Torschütze in Erscheinung trat,  steht beim ABC schon für die Gegenwart und Zukunft. Der Ahrweiler BC ist froh Niklas Röder, der sowohl spielerisch und menschlich ein absoluter Zugewinn für die ABC-Familie ist,  zur zweiten ABC-Saison beglückwünschen zu können.

Lukas Minwegen (18), der mit seinen 23 Toren keinen unerheblichen Anteil am Aufstieg der A-Junioren besitzt, gehört zu den großen Offensivhoffnungen beim ABC. Minwegen wechselte im letzten Sommer ebenfalls von den A-Junioren der TuS Koblenz an die Ahr und wusste direkt zu überzeugen. Bereits seit längerer Zeit absolviert er wöchentlich eine Trainingseinheit bei der ersten Mannschaft, für die er beim 6:1 gegen die SG Müden auch schon ein Treffer erzielte. Die mannigfaltigen Qualitäten des sehr talentierten Stürmers, lassen ihn künftig auf verschiedenen Offensivpositionen zu mehr als nur einer Alternative werden. Minwegen, der in der nächsten Saison auch noch bei den A-Junioren spielen könnte, wird primär dem Kader der ersten Mannschaft angehören.

„Ist das ein geiler Kicker“, wird so manchem in den Sinn gekommen sein, nachdem er Michael Gebhard (20) das erste Mal hat spielen sehen. Der in der Vorsaison vom Grafschafter SV zum ABC gewechselte Flügelstürmer besitzt neben seiner enormen Schnelligkeit auch eine große Torgefährlichkeit. Allerdings konnte er das in der letzten Spielzeit, außer mit sehr überzeugenden Auftritten in den Vorbereitungsspielen, so gut wie nie beweisen. Das Verletzungspech schlug bei ihm besonders hart zu. Ein Sehnenabriss am Schambein verhinderte fast über die gesamte Saison hinweg einen schmerzfreien Einsatz im Training und am externen Spielbetrieb. Eine Saison ohne Spielpraxis wird Gebhard im Hinblick auf die kommende Rheinlandliga-Saison viel Trainingsschweiß abverlangen. Sollte er jedoch, und davon geht beim ABC jeder aus, wieder in Tritt kommen, wird der Klub mit ihm und er mit dem ABC noch viel Spaß und wahrscheinlich auch Erfolg haben.

Mehr ABC geht fast kaum. Mit Ausnahme seiner Zeit bei den Bambinis in Bad Bodendorf war Belmin Muric (22) bisher nur für den Ahrweiler BC, bzw. die SG Bad Neuenahr-Ahrweiler am Ball. Er machte fast den klassischen Weg von den Junioren zu den Senioren. Nach ersten Einsätzen in der ersten Mannschaft in der Kreisliga B, musste er sich über den Umweg zweite Mannschaft und Kreisliga C erst wieder in den Kader von Jonny Susas Team reinspielen. In der abgelaufenen Spielzeit brauchte Muric, auch bedingt durch Verletzungspech, erst eine gewisse Anlaufzeit. Erst nach der 3:4-Rückrunden-Pleite gegen Cosmos Koblenz, als Susa das Team umstellte und Muric fest auf der rechten Offensivseite installierte, machte das Eigengewächs ein Spiel nach dem anderen und hatte auch mit erfolgreichen Torabschlüssen einen großen Anteil am Aufstieg in die Rheinlandliga. Belmin Muric hat es vorgemacht, dass der ABC, auch wenn man mal einen Umweg über die zweite Mannschaft gehen muss, derzeit eine Top-Adresse für ambitionierte Junioren- und Nachwuchsspieler ist. Der ABC ist froh, dass erauch weiterhin auf die Dienste von Muric zählen kann.

Foto:

(v.l.n.r.): Niklas Röder, Lukas Minwegen, Michael Gebhard, Belmin Muric

 

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