Unser Vorstand: MICHAEL SCHUMACHER

ABC IN DEN GENEN

Für den angehenden Hotelkaufmann Michael Schumacher gab es kaum eine Möglichkeit sich dem ABC zu entziehen. Sein Großvater Bernd Wirtz, der über viele Dekaden hinweg als Entscheidungsträger auf verschiedenen Positionen den Verein sehr positiv mit geprägt hatte, gab ihm quasi das genetische Rüstzeug sich der ABC-Familie zugehörig zu fühlen. Aber auch sein Vater Stefan, zeitweilig sogar sein Trainer und seine um zwei Jahre jüngere Schwester, die wunderbare und gleichermaßen ent- wie verzückende Magdalena als Vereinskollegin, machten als jahrelange Wegbegleiter das Glück der Familie Schumacher beim ABC perfekt. Dennoch wurde der 1994 geborene „Schumi“ seinem Verein einst untreu. Mit Beginn der A-Juniorenzeit, zuvor war er seit den Bambinis immer für den ABC am Ball, zog es den smarten Junggesellen für vier Jahre zum Grafschafter SV. „Eine Zeit die ich nicht missen möchte“, so der gelernte „Sechser“ und Innenverteidiger, der zu dieser Zeit für vier Jahre einem besseren Konzept inklusive guter Durchführung seitens des GSV folgte. Unter anderem konnte er so auch zwei Einsätze in der Rheinlandauswahl genießen.

Früh, schon bereits mit 13 Jahren entschloss er sich auch als Trainer tätig zu sein. So war er stets wichtiges Mitglied im Trainerteam des Jahrgangs der 2002 geborenen Nachwuchsspieler, die er seit deren F-Juniorenzeit bis zum letzten Jahr betreute. Während Michael Schumacher als aktiver Kicker berufsbedingt kaum noch am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen kann, entschloss er sich im letzten Jahr auf der Ebene der „Macher“ tätig zu werden. „Es musste eine Veränderung her. Der Verein brauchte frischen Wind, damit man an vergangene erfolgreiche Zeiten anknüpfen kann“ so Michael Schumacher zu seiner Motivation, dem in 2015 gewählten Vorstand beizutreten. Dort wird seine Meinung gefordert und geschätzt. Er ist stolz auf das, was sich in den letzten eineinhalb Jahren positiv verändert hat, verweist aber zugleich darauf, dass man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen darf. Seiner Meinung nach sollte das Hauptaugenmerk auch weiterhin auf die Jugendarbeit gerichtet bleiben, sodass man sich auch künftig keine Sorgen um die Seniorenmannschaften machen muss. Als Fußballer wird er auch künftig nur sehr sporadisch zum Einsatz kommen. Aber als Mit-Entscheidungsträger innerhalb des Vorstandes für die Gegenwart und die Zukunft wird seine Erfahrung und seine Affinität zum ABC unentbehrlich bleiben. Und sollte er dabei auch nur ansatzweise so nachhaltig und klug agieren wie sein Großvater, dürfte es um die Zukunft des Vereins nicht schlecht gestellt sein.

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